Pflanzen gegen Zombies im Test

Ein echter Klassiker

Screenshot aus dem Intro.

Plants vs Zombies ist mittlerweile ein Klassiker unter den Handyspielen – Nicht nur für Zombie Fans. Das Spielprinzip ist schnell erklärt: Man muss sein Haus gegen Zombies verteidigen, die gerne an deinem Gehirn knabbern möchten. Dazu pflanzt man verschiedene Pflanzen, die die Untoten angreifen. Es ist also ein klassisches Tower-Defense Spiel.  Pflanzen gegen Zombies kostet 0,89 € und bietet (nach mehreren Updates) insgesamt 50 Level. In diesen kämpft man an verschiedenen Orten, die alle besondere Eigenschaften besitzen. Auf dem Dach beispielsweise haben deine Pflanzen keine direkte Schussbahn, deshalb braucht man die “Kohlapult“ Pflanze, die wie ein Katapult über den Dachscheitel schießen können.

Dieses Gemüse findet ihr nicht in eurem Garten!

Friss Erbsen!

Es gibt 49 verschiedene Pflanzen, die man nach und nach freischaltet. Vor Beginn eines Levels muss man sich entscheiden, welche Pflanzen man zur Verfügung haben möchte. So muss man die verschiedenen Stärken der Pflanzen kennen, damit man die unterschiedlichen Schwächen der Zombies optimal ausnutzen kann. Ein Gewächs, das man allerdings immer dabei haben sollte, ist die Sonnenblume. Diese produzieren Sonnen, die sonst nur selten vom Himmel fallen und die Währung des Spiels darstellen. Nachts steht man vor einer besonderen Herausforderung, da dann keine Sonnen vom Himmel fallen und man alle selbst „erzeugen“ muss. Dafür kann man aber auch Pilze pflanzen, die oft günstiger oder sogar gratis sind.

Pfanzen gegen Zombies Minispiele

Deppie Dave

Neben dem normalen Spielprinzip gibt es noch mehrere Minispiele, die aber freigeschaltet werden müssen. So gibt es beispielsweise den „i, Zombie“ Modus, in dem man die Zombies trainiert und ihnen zeigt wie man ein Haus angreift. Das bedeutet, dass man quasi die Rollen tauscht, was sehr viel Spaß macht. Die ersten Minispiele kann man relativ schnell spielen, für die andren braucht man viele Münzen. Diese Münzen  braucht man allerdings auch für den Laden, in dem man Verbesserungen und neue Pflanzen kaufen kann. Da diese für das Weiterkommen eine große Hilfe darstelle, sollte man dort Münzen investieren – die dann (logischerweise) nicht mehr für die Minispiele zur Verfügung stehen. Im späten Spielverlauf schaltet man zwar auch den Zen Garten frei, in dem kleine Pflänzchen regelmäßig Münzen produzieren, um diesen jedoch Effektiv aufzubauen, muss man auch erst einmal Münzen investieren. Wem das alles zu lange dauert, hat auch die Möglichkeit Münzen als In-App Kauf zu erwerben. 100.000 Münzen kosten 0,89 €, damit lassen sich 2 Minispielbündel freischalten.

Die sind nicht niedlich, die tun nur so!

Eine Nachricht von den Zombies.

Das ganze Spiel ist sehr liebevoll gestaltet. Die Grafik in Retina Auflösung ist in einem bunten Comic-Look und daher nicht gruselig, die Soundkulisse ist stimmig und abwechslungsreich (beispielweise hört man immer mal wieder die Zombies nach „Brains“ rufen). Die Charaktere, wie der Nachbar Deppie Dave, sind sehr lustig. Die Zombies schicken einem ab und an Nachrichten, mit denen sie einen vom Haus weglocken möchten. Überhaupt sind die verschiedenen Gegner sehr liebevoll und detailreich gestaltet. Im Vorstadt-Lexikon erfährt man beispielsweise, dass der Schnorchel- Zombie seinen Schnorchel nur aus Gruppenzwang benutzt (da Untote ja nicht atmen müssen). Zusätzliche Motivation bieten die 47 Erfolge, die schwer zu erzielen sind.

Fazit

Das Spiel ist nicht umsonst ein Evergreen. Das Spiel macht sehr viel Laune, auch wenn man vorher noch keine Tower-Defense Spiele gespielt hat. Da ich aber schon so einige Erfahrung mit verschiedenen Tower-Defense Spielen habe, muss ich sagen, dass die meisten Level relativ einfach geraten sind und schon beim ersten Versuch leicht gewonnen werden. Einzig neue, unbekannte Zombietypen stellen einen vor eine Herausforderung, da diese leicht die ganze Verteidigung umgehen können, wenn man nicht darauf eingestellt ist. Die lustigen Charaktere runden das ganze Spiel ab und machen das Spiel so zu einem spaßigem Erlebnis.

Beitrag von 

Robert (24) ist schon seit einiger Zeit Zombie Fan. Am liebsten mag er Zombielfilme, Egoshooter und Indie-Games. Manchmal heckt er auch Überlebenspläne für den Fall eines Zombie Angriffs aus und hofft, dass diese verdammten Zombies dann nicht rennen können!