Rebuild 2 im Test

Beherrsche eine ganze Stadt – Und verteidige sie gegen Zombies!

Jetzt spielen: Rebuild 2 auf Armor Games

Rebuild 2 ist schon etwas mehr als 2 Jahre alt und ist eine Art Aufbau-Strategie Spiel. Nachdem man sich für eine der 5 Schwierigkeitsstufen entschieden und für seinen Charakter Namen, Geschlecht und ein Item ausgewählt hat, geht es los. Man startet mit wenigen Überlebenden, die sich in ein paar Häusern verschanzt haben. Ziel ist es einerseits, seine Leute am leben zu halten, in dem man sein Lager verteidigen lässt und Essen beschafft, andererseits soll man 30 Häuser und die Stadthalle von Zombies säubern und unter seine Kontrolle bringen. Dazu kann man auf der Karte verschiedene Arten von Häusern auswählen, es gibt z.B. Krankenhäuser, die Verwundete heilen oder Farmen, die Nahrung erzeugen.

Etwas Strategie…

Die verschiedenen Werte eines Charakters

Bevor ein Haus bzw. ein Sektor jedoch unter Kontrolle gebracht werden kann, muss es jedoch von Zombies gesäubert werden. Dazu schickt man eine Anzahl von Charakteren in den Kampf. Alternativ kann man auch entdeckte Überlebende davon überzeugen, sich seiner eigenen Gruppe anzuschließen, oder man kann die Häuser plündern, um so Vorräte und Items zu finden. Eine Aktion ist desto effektiver, je höher der für diese Aktion benötigte Skill-Wert ist. Ein Charakter mit einem hohen offensiv Wert eignet sich mehr für den Kampf, ein hoher Bau-Skill verkürzt die Zeit, bis das Gebäude sich innerhalb der eigenen Mauern befindet. Die Werte erhöhen sich, wenn eine bestimmte Tätigkeit oft genug ausgeführt wird, man seine Leute mit (gefundenen) Items ausrüstet, oder sie in eine Schule schickt. Deshalb sollte man immer drauf achten, welchen Char man für welche Aufgabe auswählt, da ein Fehlschlag im besten Falle nur Zeitverschwendung, im schlimmsten Falle aber den Tod bedeutet.

…und einen Hauch von Aufbau

Zombie-Angriff! AAAAH!

Nachdem man Häuser oder Grundstücke eingenommen und so seine Basis vergrößert hat, kann man diese, je nach Art, für unterschiedliche Dinge nutzen. Häuser sind wichtig, damit man mehr Menschen eine Wohnung bieten kann. Wenn man aber zu viele hat, kann man sich aussuchen, ob man diese nicht lieber durch eine Schule, ein Labor (dort können Wissenschaftler nach den Schwachstellen der Zombies forschen oder Dünger für eine bessere Ernte entwickeln) oder eine Bar ersetzen möchte.Letztere macht die Bewohner glücklich, was die dritte „Ressource“ des Spiels ist. Falls die Einwohner zu unglücklich werden, schließen sie sich einer anderen Gruppe an und verlassen deine Stadt. Manche Gebäude können auch mit Einwohner besetzt werden, was unterschiedliche Vorteile bringt. Eine bemannte Polizeistation erhöht die Verteidigungsstärke der Stadt. Dies ist wichtig, da ab und an Zombie-Horden die Stadt attackieren. Dann kämpfen alle Bewohner, die zurzeit keine Aufgabe haben, um die Sicherheit des Lagers. Dabei wird eine ganz nette Animation angezeigt, selber kämpfen kann man aber auch bei diesen Events nicht.

Und der nächste Tag

Generell beschränkt sich die Handlungsfähigkeit im Bauen von Gebäuden (was aber nicht sehr oft notwendig ist) und im Zuweisen von Aktionen. Wenn alle gewünschten Aufgaben verteilt wurden, beendet man den Tag. Am nächsten Tag bekommt man in Textform die Ergebnisse geschildert, z.B. ob eine Mission erfolgreich war, oder ob jemand bei der Bekämpfung der Zombieplage gefressen wurde. Ab und an gibt es auch Entscheidungen zu Treffen, z.B. ob man ein Buch, in dem die Zombieapokalypse verherrlicht wird, verbietet oder erlaubt.

Die Karte – Sehr bunt, aber fast selbsterklärend.

Das Spielprinzip wird einem zu Beginn anhand eines Tutorial erklärt, viel ist aber auch selbsterklärend. Die Grafik ist ziemlich bunt geraten und insgesamt ist das Spiel sehr textlastig ausgefallen. Allerdings sind die Texte unterhaltsam geschrieben. Die Musik und Soundeffekte passen zum Setting, allerdings sind sie nicht sehr Abwechslungsreich. Man kann sie jedoch gesondert jederzeit im Menü deaktivieren. Der eigene Fortschritt kann jederzeit gespeichert werden, was sehr praktisch ist, da sich eine Partie mindestens 30 Minuten dauert. Durch die verschieden Schwierigkeitsstufen und den verschiedenen Lösungswegen wird man zu einem erneuten Durchspielen motiviert.

Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Mischung von Aufbau, Strategie und einem Hauch Rollenspiel in Rebuild 2 Spaß macht. Nachdem man erst einmal alle Möglichkeiten, die sich einem eröffnen, herausgefunden hat, möchte man diese auch alle gerne ausprobieren.

Übrigens: Es wird mittlerweile schon an einer Fortsetzung gearbeitet. Fans können der Entwicklerin in einem Wiki mitteilen, welche Features sie im neuen Teil sehen möchten.

Link zum Spiel: http://armorgames.com/play/12389/rebuild-2

Beitrag von 

Robert (24) ist schon seit einiger Zeit Zombie Fan. Am liebsten mag er Zombielfilme, Egoshooter und Indie-Games. Manchmal heckt er auch Überlebenspläne für den Fall eines Zombie Angriffs aus und hofft, dass diese verdammten Zombies dann nicht rennen können!