Test: Sniper Elite: Zombie Army (PC)

Der heutige Beitrag zu der PC-Version von Sniper Elite: Zombie Army ist unser zweiter Gastbeitrag und stammt von Jochen Kolbe. Auf seinem Blog Modulopfer.de berichtet er vor allem über neue Videogames. Das Spiel gibts zur Zeit für 3,73 € statt 10,99 € bei Steam!

Zombies im zweiten Weltkrieg – passt das zusammen?

Ihr kennt sicher alle Left 4 Dead. Und bestimmt kennen einige von euch den Zombie Nazi Film Dead Snow, in dem Zombie Nazis auferstehen. Packt das mal alles zusammen und schwupp habt ihr Sniper Elite: Zombie Army. Bei diesem Spiel handelt es sich um die geschnittene Version von Sniper Elite: Nazi Zombie Army. Das Spiel wurde den deutschen Bestimmungen angepasst und die bösen Symbole entfernt. Gameplay und Features sind identisch mit der internationalen Version. Und selbst diese geschnittene Version hat es in sich. Das Spiel kostet gerade mal 11 Euro und ist das Geld jeden Cent wert – soviel vorab.

Das Spiel bietet wie auch Left 4 Dead eine Koop-Kampagne für 1 bis 4 Spieler. Das Spiel ist eine Stand-alone-Erweiterung für die Serie Sniper Elite. Mit einem alles entscheidenden Aufbäumen lässt sich ein verzweifelter Adolf Hitler auf ein letztes gottloses Spiel ein – eine Legion untoter Supersoldaten, die ganz Europa zu überrennen droht. Man selbst spielt Karl Fairburne – der Sniper, der Weltgeschichte geschrieben hat. Man gehört zu den letzten lebenden Seelen in Deutschland. Das Motto: Bilde ein Team oder geh drauf. Amerikaner, Deutsche, Russen – sie alle kämpfen in diesem Team gegen die Zombies. Zu Beginn einer Runde kann man sich wie bei Left 4 Dead seinen Charakter aussuchen und ebenso den Schwierigkeitsgrad und den Abschnitt. Danach beginnt die Runde und man muss sich von Safe Room zu Safe Room gegen die Zombies bewahren. Liegt man am Boden kann man von anderen geheilt werden. Wird man von den Zombies am Boden liegend noch bearbeitet, kann man zwar schießen aber wenn es zu viele sind, stirbt man doch ziemlich schnell.

Das Spielprinzip ist also wie bei Left 4 Dead. Die Zombies kommen in jedem Abschnitt in Wellen und von Safe Room zu Safe Room bekommt man bessere Waffen und kann dort seine Munition auffüllen. Auch die Atmosphäre ist hier sehr gelungen. Der gelungene Soundtrack hebt die Atmosphäre nochmal an. Die Levels wirken für eine Zombie Apokalypse in der Nazi-Zeit durchaus glaubwürdig. Licht- und Schattenspiel ist absolut passend. Die Häuser sind detailreich eingerichtet und überall liegen Leichenteile oder tote Soldaten. Von toten noch nicht sich auflösenden Zombies kann man die Munition einsammeln. Übrigens gibt es auch hier Zombies, die Waffen benutzen können. Das können aber nur bestimmte Zombies. Die Sniper Zombies können beispielsweise über die Dächer springen und sind so schwerer zu erwischen. Wenn man auf einem Haus steht und sich den Weg erstmal frei schießt und Zombies von sehr weiter ferne in den Kopf schießt bekommt man zur Belohnung schöne Bullet-Kamera-Szenen. Aber man wird auch anders belohnt, denn für Abschüsse, egal ob nah oder fern, bekommt man Punkte und am Ende einer kompletten Runde werden die Punkte aufgelistet. Man will ja schließlich wissen wer der Beste im Team war.

Fazit

Tolles Zombie-Spiel zum kleinen Preis. Die Atmosphäre stimmt und im Koop macht das Spiel eine Menge Spaß. Die Grafik ist gelungen und auch der Soundtrack trägt viel zur Atmosphäre bei.

Ich kann dieses Spiel für diesen Preis ohne Probleme empfehlen. Für Deutschland hätte ich mir aber auch eine völlig unzensierte Version gewünscht. Nur weil Spiele nicht als Kunst anerkannt werden, Filme aber doch, müssen Entwickler immer diese Beschneidungen vornehmen. Lächerlich.

Zombies im zweiten Weltkrieg erschaffen von Adolf Hitler. Das funktioniert und macht wie Left 4 Dead eine Menge Spaß.

 

Danke nochmal an Jochen Kolbe von Modulopfer.de für diesen schönen Beitrag!

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