The Walking Dead: Test des Spiels in der Retail Version

Der heutige Beitrag zu der Retail Version von The Walking Dead ist unser erster Gastbeitrag. Er stammt von lesheep. Auf seinem Blog berichtet er über die Videogames, die er in letzte Zeit so gezockt hat!

In diesem Beitrag berichtet er über das Point&Click Adventure zu The Walking Dead. Retail bedeutet, dass in dieser Version alle 5 Teile enthalten sind. Gespielt hat er es auf seiner PS3. Das Spiel ist aber auch für den Pc und die xBox 360 erschienen.

Basics & Gameplay:

So sieht das Interface aus, wenn man kämpft

Es handelt sich hier um ein Point&Click-Game, allerdings nicht im konventionellen Sinne. Es gibt keine kombinierbaren Items, also kein “benutze Bratkartoffel mit Holzschuh”, kein ewiges Rumprobieren und auch kein schnödes, langweiliges Herumgelaufe. Das Gameplay ist recht schnell erklärt. Hauptsächlich unterhält mensch sich mit anderen Leuten oder trifft Entscheidungen; das passiert über die 4 Controllerhaupttasten. Wie in einem echten Gespräch sollte mensch sich hier nicht zu lange Zeit lassen, denn wenn plötzlich nichts mehr gesagt wird, wirkt das seltsam auf das Gegenüber. Im Vorrankommen müssen immer wieder knifflige, die weitere Handlung beeinflussende, Entscheidungen getroffen werden, wodurch sich die anderen Charaktere, bei jedem durchspielen, anders verhalten. Dadurch unterscheidet sich die Story immer ein Stückchen vom vorherigen durchspielen und mensch hat andere Gefühle dabei. Die Auswahl ist auch hier zeitbegrenzt, denn meistens bleibt in der jeweiligen Situation nicht soviel Zeit übrig; zudem ist sterben auch durchaus möglich. Abhängig von den Entscheidungen verhalten sich natürlich sämtliche Npcs anders und es entstehen neue Situationen mit anderen Leuten. Die Hauptaufgabe bleibt im Grunde allerdings immer gleich und die Wahlfreiheit ändert daran nichts. Hier hätte es durchaus alternative Handlungsstränge/enden geben können, denn so merkt mensch beim 2. Durchspielen erst wie linear alles ist. Neben der Hauptquest gibt es nichts zu entdecken, Nebenquests sind nämlich nicht vorhanden. Das wars im Prinzip schon vom Gameplay, denn natürlich leben Point&Click-Games von der Story.

Story: (die ersten 5 Minuten)

Lee auf dem Weg ins Gefängniss

Anmerkung von Bert: Das Spiel hat nichts mit der Geschichte der Serie oder dem Comic zu tun. Es spielt zwar in der gleichen Welt, erzählt aber eine Parallel-Geschichte.

Hier wird in 5 Episoden erzählt. Sie wurden nach und nach veröffentlicht, aber mittlerweile sind alle vorhanden und die Geschichte ist vollständig. Der Protagonist ist Lee, ein Sträfling auf dem Weg ins Gefängnis. ein anderer spielbarer Charakter ist nicht vorhanden. Auf dem Weg kommt es zu einem Verkehrsunfall und der fahrende Polizist wird tödlich verletzt. Nach einiger Zeit kommt er als Zombie zurück und die erste Situation, in der Lee um sein Leben kämpfen muss, ist vorhanden. Noch vom Autounfall schwer verletzt, kämpft sich Lee weiter und die Lage spitzt sich sehr schnell zu.

Ich möchte nicht allzu viel vorweg nehmen, aber die Geschichte ist sehr fesselnd und ich saß bis zum Ende verblüfft davor. Als ich den Controller in die Hand nahm gab es kein zurück und ich konnte ihn erst nach gut 9 Stunden, als ich fertig war, wieder weg legen. Es kommt selten zu ruhigen Passagen, aber diese sind ebenso zu genießen wie die Actionparts. Für gewöhnlich bin ich eher ein Feind von Point&Click-Games, aber dieses hier ist so anders und macht viel zu viel richtig, als das ich es unberührt hätte lassen können. Jede_r sollte es gespielt haben, es ist wirklich grandios!

Bildrechte: Telltale Games

Dieser Beitrag stammt von lesheep und wurde zuerst auf seinem Blog veröffentlicht. Schaut doch mal vorbei 🙂

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